- Eine fehlerhafte Vorstellung
von Geld macht sich breit.
Ob Arbeitnehmer, Journalisten, Rentner, oder Politiker, viele
betrachten "Geld" als Wert an sich. Daß Geld
aber nur ein Tauschmittel für Leistung ist, wird ob der
Güte und Stabilität der Lebensumstände, wie z.B.
in Mitteleuropa, leicht vergessen.
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- Nicht zu verstehen ist daher die Idee von einem "Grundeinkommen
für alle".
- Nicht zu verstehen ist daher, daß Unternehmer, eine
Partei oder sogar ein Ministerpräsident ein "Grundeinkommen
für alle" als Vorschlag in die Diskussion einbringen.
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- Dem ist folgendes zu entgegnen:
- Ein Grundprinzip jeder Volkswirtschaft ist, daß der Wert von Geld einzig
der Gesamtleistung von Menschen entspricht.egal wie man "Geld"
benennt und wie hoch man einen Betrag ansetzt, denn "Geld"
ist nichts anderes als ein Tauschmittel für menschliche
Leistung.
- Wer ein "Grundeinkommen
für alle" propagiert, kann oder will nicht dazusagen,
daß im selben Zuge Normen für individuelle Leistungen
diktiert werden müßten, um das System "Volkswirtschaft"
am Leben zu erhalten.... Auch die Leistung von Maschinen würde
den Wert nicht verbessern. Hätte jeder Mensch ab sofort
ein "Geschenk" von 500 Euro zur Verfügung, aber
der Mechaniker, der die Maschine reparieren soll, damit der Bäcker
das Brot backen kann, beschließt erst einmal Urlaub zu
machen, was sind die 500 Euro dann noch wert? Und
würde von diesem Augenblick an für ein Jahr keine Leistung
erbracht, dann wären auch die (an sich herzlich vergönnten)
Milliarden Vermögen wertlos. Denn was macht ein Mensch
mit Geld, wenn in der Volkswirtschaft dafür keine Leistung
zu erhalten ist?
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- Die Verteilung von "Leistung"
und Gegenwert ist seit
Urzeiten und in aller Zukunft eine politische Funktion. Über
Mindesteinkommen, ob Arbeitslohn oder Rente und dergleichen kann
man da reden, denn wir haben soziale und ethische Werte und Verpflichtungen:
Der Wert von Geld kommt aber nicht aus der Druckerei, und auch
nicht von raffinierten Anlagen.
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