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- Der Informationsbegriff ist durch die quantisierende Informationstheorie
(SHANNON), die zur Optimierung von Codes für die technische
Nachrichtenübertragung dient, so dominant vorbelegt, daß
es einiger Anstrengungen bedarf, sich einmal davon zu lösen
und anzuerkennen, daß das physiologisch informational bedingte
Moment, welches in Systemen Form und Funktion bestimmt, nicht
als "quantisiert" darstellbar ist. Das hat damit zu
tun, daß physiologische Informationen je nach Fokus und
Umgebung als relativ, d.h. hier, in gegenseitiger Abhängigkeit
zu sehen sind. Hierdurch wiederum kann eine Semantik von Wechselwirkungen
abgeleitet werden, indem die Relationen auf ein universales Niveau
transformiert werden. Genaue Ausführungen dazu im »Manuskript«
(siehe Auswahl oben).
- Dagegen zielt die Informationstheorie
nach SHANNON auf die Absolutheit der Erscheinungen. Im übrigen
schließt sie -- nach Shannon selbst ausdrücklich --
semantische Definitionen aus. SHANNONs
Informationstheorie hat also nichts von einer "Quantentheorie
des Geistes" -- wie latent von einigen Philosophen angenommen
und publiziert: Es ist nur so, daß sie für die Technologie
der Datenübertragung und Datenverarbeitung ein unverzichtbares
Instrumentarium bietet; das ist auch der Grund, warum sie in
allen informatisch orientierten Lehren dominant propagiert wird.
- Um aber Prozesse zu planen
und zu beobachten, wird die "Information der Systeme"
- daneben gestellt.
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