- Kritische Funktion: Es handelt sich um ein System, das durch
das Relationengefüge der Meßwerte repräsentiert
ist. Das heißt, daß der Prozessor "alle"
Meßwerte des Augenblicks (des differentiellen Momentes
eines dynamischen Prozesses) gemeinsam betrachtet. Angenommen,
das Relationengefüge (Meßwerte in Tabelle) steht für
sich allein: Physiologisch entscheidet nicht der absolute 2^n-Abstand,
sondern der 2^n-Abstand, der nach der Herunterteilung auf die
letztmögliche Skala (ganzzahlige Attribute) zu sehen ist.
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- Das Verfahren ist aus physiologischen
Beobachtungen hergeleitet und leicht anhand der musikalischen
Wahrnehmung nachprüfbar. Beispiel: tritt (theoretisch
völlig allein) die Frequenz von 200 Hz auf, und tritt eine
Frequenz von 300 Hz hinzu, so interessiert physiologisch (z.B.
mental) das Verhältnis 2 zu 3, entsprechend den Attributen
1 zu 2. Das ist ein zentraler Aspekt der Relationalen Informationstheorie:
Nicht die Entfernung eines realen Wertes von 2^n, sondern
die Entfernung seines Relationalwertes (= Wert in Relation
zu allen übrigen Werten in einem Relationengefüge)
ist maßgebend.
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- Im abgebildeten Beispiel erscheint
demnach der Meßwert von 288 mit Attribut 2. (Wäre
der Wert von 480 nicht enthalten, so könnte die Reihe noch
mal reduziert werden.) Jedenfalls haben wir mit den Funktionen
des "Prozessors" ein Mittel, um die ultimative physiologische
Bedeutung (=Semantik) des Relationengefüges (innerhalb einer
Modalität bzw. Submodalität) zu ermitteln. Mit definierten
Schnittstellen von und zu nachgeordneten (d.h. "höheren")
technologischen Prozessen kann für jedes zu analysierende
Relationengefüge auf den Relationenprozessor zugegriffen
werden.
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