Beiträge zu Systemtheorie, Information, Physiologie, Soziologie und Technologie ... Nucleus of the contributions is to represent by theory possibilities concerning the informational properties in form and function of systems as well as their evaluation until arithmetic transcription

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Autor
  Dominikus Forcht, D-71640 Ludwigsburg; 05. September 2009   /  Kontakt
Systemtheorie...Information
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Gesamtübersicht des Buches / Impressum und Inhaltsverzeichnis

Menue (Abschnitte, je mit Kapitel und Artikel)
  1     Zum Titel der Niederschrift    6     Systemcharakteristik in Arbeitsstrukturen 
  2     Einführung    7     Technik nach physiologischem Vorbild 
  3     Perspektive "Systemtheorie"    8     Parabel / Kommunikation 
  4     Individualität und Physiologie der Systeme        Literaturverzeichnis 
  5     Physiologie der Gesellschaft   


Produktivitaet ist äquivalent zu qualitativen Implikationen des Handelns

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Im Dienst der Oekonomie: Die Theorie der natuerlichen Systeme in Verbindung mit der Relationalen Informationstheorie fordert auch die Neubesetzung von oekonomischen Aspekten. Hier nur ein paar Anmerkungen:
 
Oekonomie der arbeitsteilig organisierten Gesellschaft? In der Spaetnachfolge Henry Fords und Max Webers stehen wir laengst neuen Anforderungen gegenueber: Das "Menschsein" ist emanzipiert, das "Ich" besteht maechtiger als je zuvor auf seiner Existenz im Hier und Jetzt, die "Produktivitaet durch soziales Handeln" hat sich von spirituellen Wertleitlinien weit entfernt. Doch die "Produktivitaet", sei sie geistiger oder materieller Art, gilt es zu erhalten, denn sie allein macht ein System lebens- und entwicklungsfähig. Um die Produktivitaet über alle Veraenderungen der Gesellschaft hinweg zu erhalten, brauchen wir die Kunst der Struktur.
 
Kunst der Struktur meint die Schaffung funktional auf Produktivitaet gerichteter Strukturen. Nicht die Struktur von Management und Administration, sondern die Struktur des Lebensprozesses der Gesellschaft in allen Teilfunktionen ist es, welche die Voraussetzungen schaffen kann, um die aus individuellen Autonomien und Selbstbestimmtheiten beziehbaren Potentiale in Produktivitaet umzumünzen. Tatsache ist ja, daß menschliche Arbeitskraft zunehmend durch Energie ersetzt wird. Unter der Relationalen Informationstheorie ist nun endlich auch emotionsfrei zu fragen, mit wieviel physiologischer Information die notwendigen Wechselwirkungen betrieben werden und wie die Information die qualitativen Effekte der Wechselwirkungen zu höherer Produktivität führt.
 
Etwas Philosophie muß sein!
Aktivität eines Systems ist Wechselwirkung. Sie besteht aus Energie und Information. Dazu kommt, daß mit Wechselwirkungen ein relativ zu jedem System (jeder Ebene) wirkendes qualitatives Moment einhergeht. Beispiel: Bin ich als einzelnes System an Wechselwirkungen beteiligt, dann sind es die qualitativen Implikationen, die mich erkennen lassen, welchen Nutzen ich den Produkten jener Wechselwirkungen entnehmen kann. Aber ich muß auch beruecksichtigen, daß die selben Anlaesse zu Wechselwirkungen bei einem anderen System zu anderen informationalen Prozessen fuehren, und daß daraus andere qualitative Implikationen wahrgenommen werden. Es sind eben die (also subjektiv relativ geltenden) qualitativen Implikationen, die im System Menschheit zu milliardenfach verschiedenen Auffassungen von Qualitaet führen, sich überlagern und differenzieren, und die in letzter Konsequenz auf das Einzelschicksal eines Systems "Individuum" zurückwirken und ggf. dessen Produktivitaet modulieren. Insofern ist die Bildung von "ueberschaubaren" Einheiten dann, wenn sie auf einheitliche qualitative Kategorien gerichtet sind, von großem Nutzen. Man kann auch sagen: Nichts verbindet Menschen (auch Individuen allgemein) zu gemeinsamen Handlungen erfolgreicher als das Bewußtsein, einer "bestimmten", d.h. gemeinschaftlich anerkannten Art qualitativer Implikationen der individuellen Leistungen verpflichtet zu sein.
 
Der Rückgang an ethisch ökonomischen Implikationen des Handelns, und zwar eines jeden einzelnen Menschen, ob Mitarbeiter oder Manager, ist bedenken. Die Art, wie organisatorische Vorgaben oft abwehrend oder einschränkend vertreten werden, ist den "lebenswichtigen" qualitativen Implikationen der Mitarbeiter nicht selten im Wege. Das Bewusstsein ist zu verstärken, daß zwar die Neigung, die individuelle Physiologie zu bedienen, ihr Recht haben soll, daß aber das System, in welchem das Individuum "Konstituente" ist, gleichfalls eine Physiologie hat, die -- wo nicht ausreichend bedient -- an Leistungsfaehigkeit verliert. Aber auch das ist zu bedenken: "Qualitaet" ist ein Maßstab für das durch Wechselwirkung eines Systems auf Funktion und Adaptivität optimierte Zusammenwirken aller Systemkonstituenten. Qualitaet ist nicht nur eine Frage des qualitativen Wirkens des einzelnen Mitarbeiters sondern auch des Wirkungsumfelds sowie der Arbeitsübergaenge und der Einfluesse von relativ außen. Organisation allein kann all die Wechselfälle einer Arbeitswoche nicht ausreichend berücksichtigen.
 
Die qualitative Dotierung von Wechselwirkungen erhoeht die Produktivität eines Unternehmens oder Verwaltungsbetriebes. In gleicher Weise kann sie auch die Produktivitaet jeder Volkswirtschaft erhoehen. Qualitative Beitraege gehen von absolut jedem einzelnen Teilnehmer des Geschehens aus, gleich in welchen Sektoren, von "geistig" bis "physisch"... Jeder einzelne Teilnehmer orientiert sein Handeln an den Belangen seiner Physiologie im Rahmen der Bedingungen seines sozialen Lebensumfeldes. Bei Anwendung von wirklicher Intelligenz wird er auch das Wohl jenes Systems bedienen, dessen Konstituente er ist.
Individuelle Physiologie und soziale Bedingungen bilden bei der Komplexitaet des Individuum "Mensch" das Spannungsfeld, wo sich die Unterschiedlichkeit der individuellen Erscheinungen formt. Keine Organisation kann diese Unterschiedlichkeit auflösen.
Ein Beispiel:
Die allseits bekannten Bilder mit Kaestchen sind meist nur Zeichen von Unsicherheit der Fuehrung und bewirken auch oft Uebertreibungen in der Vertretung von Grenzen der Zustaendigkeit. Man darf nicht uebersehen, daß die Teilung von Aufgaben in immer kleinere Felder auch die Menschen "klein" macht, die da hineingestellt werden, waehrend deren Physiologie und die damit verbundenen elementaren Ansprüche (auch jene, die über das Materielle hinausgehen) gleich bleiben. Wichtig ist auch zu bedenken, daß mit zunehmender Kleinheit der Zustaendigkeit die Gesamtsicht leidet, so daß der qualitative Beitrag zum Ganzen immer weniger gut abschaetzbar ist.
Siehe Seite Organisation
Man bedenke: Die Physiologie des Systems "Mitarbeiter" hat materielle, geistige, psychische und spirituelle bis mystische Aspekte. Diese Physiologie will in jedem der genannten Aspekte mindestens so weit durch Ansehen, Einkommen und Freiheiten bedient sein, daß dieses "System" vor sich und seinem sozialen Umfeld bestehen kann. Seine Gefügigkeit und Loyalität allein genügen nicht auf Dauer. Das System "Mitarbeiter" ist von Grund auf intelligent und braucht Perspektiven. Sind diese nicht im Unternehmen zu erkennen, so folgt Orientierung nach außen. In modernen Betriebswirtschaftslehren wird das manchmal übersehen.
 
Das Manuskript über die Relationale Informationstheorie führt über empirische Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaftlichen Disziplin "Führung und Organisation" hinaus, indem fundamentale Ursachen möglicher Probleme sowie Ansätze zur Regelung vorgeführt werden.
 
 
 
 
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