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- Energieumsatz impliziert
grundsätzlich und immer "Information"; Energieumsatz ist gleichzusetzen mit
Wechselwirkung. Das Gestaltende darin ist als "Information"
zu verstehen. Bisher bestanden jedoch Hürden, bedingt durch
den in der quantisierenden Informationstheorie technologisch
belegten Informationsbegriff. Das Formans in Wechselwirkungen
jedoch kann -- wenn auch konditional verschieden -- nur als "Information"
bezeichnet werden, hier eben mit semantischer Qualität.
- Wir müssen jedoch unterscheiden
zwischen potentieller und prozessueller Information (mehr dazu
weiter unten). Gleich wie Energie, gehört auch "Information"
zur unbedingten Ressource für Wechselwirkungen; und was
aus Wechselwirkungen hervorgeht, ist wiederum Energie und Information,
wenn auch relativ qualitative Implikationen, zusammen mit Form
und Funktion, sich im Prozeß geändert haben. Der Zusammenhang
zeigt, daß die Entwicklung der Information als Systemkoeffizient
unverzichtbar gewesen ist. >> Manuskript
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- Der Begriff "Arbeit" wird in Denkkategorien der Soziologie
als Tätigkeit verstanden, welche der Mensch "zu tragen"
und zu "erdulden" hat, um etwas zu bewirken. Manche
Sackgasse des soziologieorientierten Denkens hat hier ihren Ursprung.
Dagegen ist "Arbeit" in Denkkategorien der Physik das
Produkt von Energie mal Zeit... Leider fehlt in
beiden Kategorien die Würdigung des Momentes "Information".
Bei richtiger Anwendung aber bildet "Information" das
Bindeglied zwischen den beiden Denkkategorien. Das wird verständlich,
wenn man erst einmal akzeptiert hat, daß jede Art von Aktivität
mit Energieumsatz, und jeder Energieumsatz mit Information
zu tun haben. Das ebnet den Weg zu mehr Wirklichkeitsnähe
bei der Bestimmung der individuellen Existenz, Wahrnehmung, Funktion
und Sinn.
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- Die Konstellation der Relationen
gibt einem System Gestalt und Funktion
Natürliche Systeme reagieren je nach Komplexität und
Funktionalität auf ein und die selbe Bedingung unterschiedlich.
Das ist es, was die theoretische Erfassung der "Beziehung
System zu Information" so schwierig macht. Der Schlüssel
zur Problemlösung wurde gefunden, und zwar auf dem Weg der
Klärung, wie sich die Differenzierungsfähigkeit eines
Systems darstellt (siehe Auswahl html-Seite "Evolution").
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- In natuerlichen Systemen
bedingen sich Information Energie gegenseitig. Was der Mensch -- direkt oder indirekt
-- wahrnehmen kann, das sind Wechselwirkungen oder Folgen davon;
Wechselwirkungen setzen Relationen von Potentialen voraus; Relationen
sind "Information". Aenderungen eines Relationengefueges
energetischer, materieller oder geistiger Art werden verursacht;
was daraus entsteht und welche Konsequenzen es hat, das haengt
davon ab, welches System von welchen Events wie beruehrt wird.
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- Information wird nicht "gegeben"
sondern verursacht,
und Information wird nicht "empfangen" sondern im
Reagieren erzeugt. Denn absolut nichts spricht dafür,
daß ein System aus den Attraktionen irgend welcher Prozesse
und Abbildungen genau das / genau so / und zu der Zeit umsetzt,
wie der Verursacher es evtl. gewollt hat. Das System "Individuum"
ist autonom. Kommunizieren, bedingtes Verstehen und Entsprechen,
das sind soziologisch entwickelte Faehigkeiten. Wir sollten alle
ganz nüchtern bleiben: Relationen von Potentialen sind Information
je nach dem, was innerhalb des individuell gesetzten Fokus als
Relation relevant ist. Ein System bestimmt dem Prinzip nach quasi
"selbst", was von potentieller Information unter
welchen Vorbedingungen mit welcher Bedeutung und mit welchem
relativen Gewicht etc. als Information prozessiert wird, und
welche potentielle Information (z.B. Gedächtnis im
ZNS) aus je prozessierter Information gewonnen wird.
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- Der einzelne Mensch, als natürliches
System gesehen, muß zur Erhaltung seines biologisch definierten
Lebens eine bestimmte Größe an Energie umsetzen. Rund
10^8...10^10 Joule pro Leben sind es, egal was er
tut, äußere Wärme- und Krafthilfen nicht gerechnet.
Fragt man nach Wirkungen des einzelnen Menschenlebens, (absolut
wertfrei, denn "Werte" sind einzig subjektiv beurteilbar)
so fällt auf, daß mit dem Energieumsatz immanent Information
umgesetzt wird, und daß es wohl Information sein
muß, welche dem Energieumsatz bestimmte Wirkungen
verleiht. Es kommt hier nicht darauf an, qualitative Wertungen
zu versuchen, weil diese stets nur subjektiv gelten, wie z.B.
"positiv" oder "eher negativ", "nützlich"
oder "eher überflüssig", um nur ein paar
der einfachsten Urteilsformen zu nennen. Aber wenn man sich der
Möglichkeit von Wirkungsunterschieden von Energieumsätzen
völlig wertfrei bewußt bleibt, tritt am Deutlichsten
in Erinnerung, daß es die informationalen Wirkungen von
Energieumsatz sind, die das Verhalten und die Ziele des Individuums
wie der Menschheit und des Universums formen... Um von da aus
zur Wertung von "Produktivität" zu gelangen,
bedarf es der Wertung qualitativer Implikationen. Dazu
aber ist es hilfreich, erst einmal die Beziehungen zwischen
Information und Energie genauer anzusehen:
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