Beiträge zu Systemtheorie, Information, Physiologie, Soziologie und Technologie ... Nucleus of the contributions is to represent by theory possibilities concerning the informational properties in form and function of systems as well as their evaluation until arithmetic transcription
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| Ferner zu wählen: |
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Wie fördert die Evolution die physiologische Differenzierung ? |
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| Nach dieser allgemeinen Grundlage ist zu forschen, d.h. nach dem Wendepunkt physiologischer Entwicklungen, wo das Wahrnehmen von Relationen ohne arithmetische Bewertung ein unbedingtes MUSS gewesen war. Hier wird nun eine Erklärung gegeben, beruhend auf Denkmustern der Evolutionstheorien, von DARWIN über MONOD, G. VOLLMER u.a. bis F. M. WUKETITS: |
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| a) Die Sensibilität eines biologischen Sensors nimmt bei fortgesetzt gleichem Einfluß ab und bei Änderung des Einflusses wieder zu. Beim Einzeller ist die biochemische "Wahrnehmung" also variabel gegenüber gleichen Einflüssen. Für den Anfang der Evolution des Psychischen, ab Beginn der Mehrzelligkeit, war es daher wichtig, daß das Prinzip des "Erinnern an einen Einfluß" durch das "Erinnern an eine Relation" gestützt wurde. Erst die Fähigkeit, Relationen zu erinnern, macht es möglich, ein Ereignis zu identifizieren. Ohne diese Fähigkeit hätte es keine Orientierung in der Umwelt, keine höhere Adaptation, insgesamt aum bessere Chancen, im Wettbewerb zu überleben, geben können. |
Anmerkung: Die Fähigkeit, Phänomene durch Wahrnehmung von Relationen zu identifizieren, ist also ganz im Fundament der Entwicklung höheren Lebens zu denken. Grosser Erkenntnisgewinn mag aber darin liegen, daß mit der Entwicklung dieser Fähigkeit ein universaler Antrieb zur Organisation der Differenzierung der Rezeptivität verbunden ist. Um das zu vermitteln, diene das folgende, auf "Schwellenbildung" aufbauende Modell: |
| b) "Wahrnehmung von Größenunterschieden" beginnt durch die "Anfangssensibilität" zwischen Grenzschwellen "unerheblich" und "extrem". Eine "Anfangssensibilität" wirkt als Attraktor, eine Sensibilitätsschwelle zwischen den Grenzschwellen auszubilden. Die erste Sensibilitätsschwelle kann mit "2^0" bezeichnet werden. Das ist die erste Basis, um für die Größe eines Phänomens ein Verhalten zu entwickeln. Das betreffende Phänomen würden wir so beschreiben: "Es ist nicht unerheblich, es ist nicht extrem, aber es ist". Jeder Raum zwischen zwei Sensibilitätsschwellen (Beispiel: zwischen "unerheblich" und "2^0") ist zugleich eine neue Anfangssensibilität, die nun als Attraktor für die Entwicklung einer weiteren Schwelle wirkt. Wird die erste Schwelle zwischen "unerheblich" und "extrem" mit "2^0" bezeichnet, so können die folgenden (darüber und darunter) mit 2^n oder auch schon mit 3*2^n oder 5*2^n bezeichnet werden. |
Anmerkung: Das erscheint zunächst als die denkbar trivialste Arithmetik. Jedoch in Anbetracht dessen, daß diese Arithmetik es gestattet, die hundert Millionen Jahre und mehr vor dem menschlichen Bewußtsein entstandene Wahrnehmungsfähigkeit zu beschreiben, macht sie interessant, um fortzufahren: |
| c) Die Ausprägung jeder Schwelle bringt eine neue Rezeptivität mit sich, die relativ um so höher ist, je deutlicher sie von 2^n unterscheidbar ist. Infolge dieses Prinzips ist die Entwicklung selbstordnend, wie gleich anschließend noch verdeutlicht wird. |
Anmerkung: Sicher ändert sich das Genom während dieser Entwicklung. Aber das ist für die Analyse der Logik ebenso unerheblich wie die Frage, welche Ursachen die Änderungen leiten. Wichtig ist nur, daß im Einzelfall das Medium (= Modalität des Einflusses) an der Entwicklung des Profils des Wahrnehmungsvermögens beteiligt ist. So entstehen Unterschiede in Art, Differenzierung, Bandbreite und Höhe der Rezeptivität sowie in der Art ihrer individuellen biologischen Repräsentation. |
| Erläuterung: "Unterscheidbarkeit" von 2^n hat mit "Abstand" zu tun. Dieser Abstand ist hier ausdrücklich relational und nicht dimensional zu verstehen. Auch kann das Medium und die individuelle biologische Repräsentation der Wahrnehmung so geartet sein, daß das Individuum in nur einer oder zwei Oktaven differenziert, während die Zahl der Schwellen innerhalb einer Oktave sich höher entwickelt. Beispiel: Eine Rezeptivität für das Intervall 3*2^n ist größer als für 5*2^n, und diese ist größer als für 7*2^n usw. Je nach den momentanen Bedingungen der Wahrnehmung kann es sein, daß z.B. das Intervall 13*2^n so rezipiert wird, als handele es sich um 14*2^n (resp. 7*2^n). Das ist hauptsächlich dann der Fall, wenn die Rezeptivität für 13*2^n noch nicht hoch genug entwickelt ist. Daraus ist abzuleiten, daß das Individuum Intervalle um so häufiger zu identifizieren neigt, je näher die Konstituenten mit 2^n verwandt sind. Demzufolge wird das Intervall 3*2^n (nach 2^n selbst) sicher am Häufigsten identifiziert. Auf Basis der verschiedenen "Unterscheidbarkeiten" von Intervallbeziehungen zu 2^n entwickelt das Individuum eine Art "Gewichtung". Ein physiologisch bedingter Rückkopplungseffekt etwa der folgenden Art begünstigt das: Je besser die Unterscheidbarkeit, um so häufiger das spezifische Reagieren, um so höher die Ausprägung der Rezeptivität, um so höher die jeweils spezifische Sensibilität.... Mit dieser Überlegung gelangt man nebenbei zu einem entscheidenden Punkt, um die Arbeitsweise der Psyche zu verstehen: Die Gewichtung von Intervallen in der Wahrnehmung eines Relationengefüges (= eines Phänomens) machte es möglich, die Relationen ohne den Aufwand von Arithmetik zu erfahren. Argument: |
| d) Zwischen "unerheblich" und "extrem" vollzieht sich kausal zwingend eine Differenzierung der Perzeptivität für Intervalle. Durch die unterschiedlichen Höhen der Sensibilitätsschwellen (je nach 2^n-Abstand) entsteht eine Ordnung der Perzeptivität, in welcher die unterschiedliche Deutlichkeit des relationalen Abstands dazu führt, daß in der Wahrnehmung die Größen innerhalb eines Relationengefüges mit entsprechend unterschiedlichen Gewichten erscheinen. |
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Abbildung / Differenzierungsmodell: Aufgrund der Argumente ( a...d) ist zu postulieren, daß die Attraktivität der Unbestimmtheit zwischen vorhandenen Schwellen jeweils neue Schwellenbildungen nach sich zieht. Bestimmtheit im "Wiedererkennen" wächst je Schwellengeneration mit dem Erscheinen der Folgegenerationen; hierdurch entsteht (quasi automatisch) eine dringend zu beachtende Reihenordnung, die mit der physikalisch bekannten "Harmonischen Reihe" verwandt ist. |
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Abbildung / Gewichtete Harmonische Reihe: Entscheidend für jede Reihenbildung sind Intervallbeziehungen exclusive Oktaven. Was basal "erlebt" wird, sind Relationen der Intervallgewichte, und diese sind von der Verteilung über Oktavräume zunächst unabhängig. Oktaven werden erst dann wichtig, wenn die physikalischen Signale in der Eigenschaft als "Parameter" gesehen werden, insbesondere auch, wenn sie in Grenzbereiche der individuellen Rezeptivität eintauchen. |
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| Das folgende Bild sei als Ausschnitt eines Prozesses im Beispiel "Auditorik" verstanden. Das Bild zeigt nur eine einzige Modalität und davon nur einen zeitlich winzigen Ausschnitt des fortwährend im Zuge des universalen Informationszyklus stattfindenden Prozesses; als Zeitspanne können dafür 10^-2 bis 10^10 Sekunden gelten. |
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Das Bild modelliert im uebrigen erstmals eine Wahrheit von "Selbstorganisation". Das ist interessant insofern, als bisher nicht geklärt ist, was wann wie sich selbst organisiert... (kein System organisiert sich selbst... weitere Ausführungen hierzu im Buch) Die skalierende relationale Wahrnehmung ist außerdem die Grundlage für die fortschreitend differenzierende "Kommunikation" (Kommunikation hier universal im Sinne von Wechselwirkungen verstanden). Im Aspekt von "Evolution" ist es nun einmal mehr möglich, Prinzipien von Information in die Allgemeine Systemtheorie einzuführen. |
Ursprung von Systemen: |
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Die Grafik symbolisiert einen Augenblick universaler Wechselwirkungen im "Leben eines Knotens", vor mehr als 10^10 Jahren, und zu jeder Zeit und Gelegenheit, gültig auch heute und in jeder Sekunde neu .... |
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| "Eigenleben": Zunächst erscheint es unlogisch, daß in einem "Knoten" sich die Neigung entwickeln könne, die internen Wechselwirkungen gegen die äußeren zu "verteidigen". Doch, was als "Verteidigung" erscheint, finden wir in einer Urform bereits bei der Entwicklung von Atomen: denn ist ein bestimmtes Verhältnis zwischen Atomkern und Elektronen erreicht (entsprechende physikalisch definierte Bedingungen konzediert), unterliegt es nichtmehr allen "externen" Wechselwirkungen und kann sich überdies an Wechselwirkungen relativ höherer Ebene beteiligen. Analog vergleichbares geschieht bei der Bildung von Molekülen. Das alles gehört zur weit vorbewußten Phase, und der Weg bis zum Erscheinen von Verhaltensweisen, die man vielleicht schon als "Überlebenswillen" klassifizieren kann, ist schwindelerregend hoch, und mit heutigen Erkenntnisbeständen noch kaum verifizierbar. Aber: Der bisher kaum gewürdigte Parameter in Wechselwirkungen, die natürliche Information, kann zur weiteren Klärung der Übergänge im Teil "Wahrnehmung" (auch Vorformen davon) beitragen. |
Folgendes Beispiel kann für soziologische, aber auch für alle anderen Betrachtungen über die Entstehung von Systemen gelten
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| Naturwissenschaftlich gesehen, kann für natuerliche Systeme eine Art Epigenese der qualitativen Eigenschaften und Verhaltensweisen angenommen werden. |
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Zur Abbildung: "Rückkopplungen" oder "Regelkreise": Diese Grafik symbolisiert, was man sich unter den informationalen Wirkungen vorstellen kann, die in der Physiologie eines Individuums (ggf. über Generationen hinweg in Entwicklung) als qualitative Implikationen im Verhaltensrepertoire erscheinen. |
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| Genaue Ausführungen sind den auf Seite Manuskript bereitliegenden Schriften zu entnehmen |
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