Beiträge zu Systemtheorie, Information, Physiologie, Soziologie und Technologie ... Nucleus of the contributions is to represent by theory possibilities concerning the informational properties in form and function of systems as well as their evaluation until arithmetic transcription

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Autor
  Dominikus Forcht, D-71640 Ludwigsburg; 05. September 2009   /  Kontakt
Systemtheorie...Information
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Technologie
  Information   Prozessor   Observer mit humanoiden Eigenschaften
Ferner zu wählen:
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Gesamtübersicht des Buches / Impressum und Inhaltsverzeichnis

Menue (Abschnitte, je mit Kapitel und Artikel)
  1     Zum Titel der Niederschrift    6     Systemcharakteristik in Arbeitsstrukturen 
  2     Einführung    7     Technik nach physiologischem Vorbild 
  3     Perspektive "Systemtheorie"    8     Parabel / Kommunikation 
  4     Individualität und Physiologie der Systeme        Literaturverzeichnis 
  5     Physiologie der Gesellschaft   


Thesen und Deklarationen 

Information ist die bei tiefster Betrachtung der Welt denkbare Ursache aller Formen und Funktionen.
Diese Information hat nichts mit dem "bit" der quantisierenden Informationstheorie zu tun.
Sie ist vielmehr Vorlage und/oder Effekt in Wechselwirkungen, gleich ob energetischer, materieller (kinetischer) oder geistiger Art. Dazu die folgenden Punkte:
– Systeme bestehen aus Wechselwirkungen
– Wechselwirkungen bestehen aus [Information mal Energie]
– Energie wird angenommen als Arbeit = W [Joule]
– Information wird angenommen als Relationengefüge =
D, das die Wirkung von Energie beeinflußt
– Relationengefüge in
D können sich in Zeiten von <=Nano- bis >=Teraskunden ändern
– Relationengefüge (
D) repräsentieren je eine Ordnung von Werten, wobei die Ordnung aus dem Abstand von relativ 2^n eines jeden Wertes resultiert
– Die so verstandene 2^n-Orientierung jeder Ordnung verweist auf eine universale organisatorische Wirksamkeit der „Harmonischen Reihe“ in
D und deren Auswirkung auf energetische Prozesse
Grundsatz: Jede Art von Wechselwirkung hat einen Prozess des Ausgleichs von Potentialen als Ursache, gleich gueltig ob es sich um elementare, chemische oder geistige Potentiale handelt. Potentiale repräsentieren Relationen; diese sind als allgemeines Ausdrucksmittel für das informationale Moment (z.B. eines Relationengefüges einer bestimmten Modalität oder Submodalität) nutzbar. Hiervon ist ableitbar: Jede Art von Wechselwirkung besteht aus Information und Energie. In oekonomischen Denkkategorien ist Wechselwirkung aller Ebenen meßbar als InformationArbeit, d.h. Information als Dund Arbeit (nach SI-Einheiten) als W, also haben wir für Wechselwirkung die physikalisch wahre Messdimension    DW  ---  wenngleich "Größen von Information" hier völlig anders als etwa nach Vorgaben der kybernetisch intendierten, quantisierenden Informationstheorie (Shannon) zu definieren sind. Die Relativität von Relationen ist nicht quantisierbar.
Beziehungscharakteristik
Systeme bestehen aus Wechselwirkungen, und diese beruhen auf Relationen von Potentialen. Mit "Relation" allein kann aber nicht dargestellt werden, wie die Unterschiedliche Wirkung von an sich gleichen Relationen zustande kommt. Eine zweite Ebene von Relationen ist wirksam: Das sei die "Beziehungscharakteristik" zwischen Relationen. Beziehungscharakteristiken haben die Eigenschaft, beliebigen Konstituenten von Relationen eine individuelle Ordnungsposition zuzuweisen. (Erläuterungen in "Information in Evolution" und "Wahrnehmung", Auswahl oben)
Emergenz
In der Soziologie werden mit "Emergenz" Eigenschaften eines Systems bezeichnet, die aus dem Zusammenwirken der Konstituenten hervorgehen, aber aus den Eigenschaften der einzelnen Kon-stituenten allein nicht erklärt werden können. Dieser Begriff wird auf alle Arten von Systemen angewendet.
 
Energie (Arbeit) "W"
Energie ist erforderlich, um Wechselwirkungen zu realisieren. Wo immer Wechselwirkungen stattfinden (z.B. auch im ZNS), wird "Arbeit" (im Sinne der SI-Einheiten = "W") aufgewendet. Daraus ergeben sich prinzipiell Oekonomische Aspekte. Wo zwei Systeme in Wechselwirkung treten, betrifft der Verbrauch an W beide Systeme. Das heißt, der Verbrauch an W ist weniger an einzelnen Teilnehmern eines Prozesse als vielmehr am Prozeß selbst festzumachen. 
Information, natürliche potentielle Information
Der Umsatz an W basiert auf Relationen. Daraus resultierende Prozesse hinterlassen seit ewig und in jedem Augenblick Spuren in der Natur, die (z.B. für einen neutralen Beobachter) als potentielle Information = "S" gelten. Beispiel Medien:  Medien verursachen potentielle Information; hiervon werden in Millionen von Menschen informationale Prozesse angeregt; aber welche Teile der potentiellen Information im Einzelfall als Information wann, wie und mit welchem Gewicht umgesetzt werden, das entscheidet sich je Individuum je nach Momentanen Vorbedingungen, wie Vorwissen, Aufnahmebereitschaft, Neigung u.a. Man muß sich begrifflich darauf einstellen, daß Information sich prinzipiell nur in den Prozessen eines Systems vollzieht, bei höheren Individuen beispielsweise in Sinnesorganen, Nervensystem und Bewußtsein.     
Information, natürliche prozessuelle Information
Der Umsatz an W bewirkt seit ewig und in jedem Augenblick Änderungen in der Natur; der Prozeß dieser Änderungen ist prozessuelle Information = "
D". 
Information, ökonomisch gesehen
Prozessuelle Information unter Mitbetrachtung der hierbei umzusetzenden Arbeit führt zur Begrifflichkeit von "InformationArbeit = "
DW". (Unter welchen Bedingungen die einfache Multiplikation anwendbar ist, oder welche Koeffizienten mit einfließen müssen, ist anderweitig zu klären.) 
Kommunikation
Das Stattfinden von
DW ist ein physikalischer Prozeß, in welchem sich das Verhältnis zwischen Information und Arbeit ändern kann. In solchen Änderungen definiert sich das implizite qualitative Moment. Je nach Betrachtungsweise kann DW als allgemeine Wahrheit gelten. Sind jedoch qualitative Implikationen zugleich gemeint, so handelt es sich um "Kommunikation". 
Kontingenz
Laut Duden: das "Moeglichsein" im Gegensatz zur "Notwendigkeit"; oder auch: die Haeufigkeit zusammen vorkommender oder sich gleich verhaltender psychischer Merkmale (--> Statistik und Psychologie). In der Soziologie wird mit "Kontingenz" das Maß für die Menge an Operationsalternativen eines Systems bezeichnet, nach innen oder nach außen gerichtet. Oft ist sie eine Begleiterscheinung von höherer Komplexität. 
Natürliche Systeme und Konstituenten
Ein System besteht aus Wechselwirkungen. Seine Dauer kann theoretisch zwischen ca. 10^-43 und 10^18 s betragen (10^-43 s ist abgeleitet vom PLANCKschen Wirkungsquantum). Wechselwirkungen bestehen direkt oder indirekt aus Relationen und Beziehungscharakteristiken der Systemkonstituenten; diese sind auch selbst als Systeme oder Wirkung von Systemen definierbar. Kein System besteht für sich allein, denn es ist mindestens eine Konstituente des Universums. Die Unterschiedlichen Bezeichnungen "System" und / oder "Konstituente" dienen lediglich zur Unterscheidung momentaner Sichtweisen. 
Physiologie
Natuerliche Systeme jeglicher Art können als Organismen gesehen werden. Konstituenten darin haben Funktionen inne, die dem System Existenz- und Entwicklungsfähigkeit vermitteln können. Beispiel: Indem eine Zelle ihre eigene Physiologie bedient, dient sie als Konstituente zugleich der Physiologie des Organs, dem sie angehört... Mensch, Familie, Verein, Erwerbsgemeinschaft usw. können dem jeweiligen ranghöheren System, dessen Konstituenten sie sind, dadurch nützen, daß sie ihre eigene Physiologie in der Weise bedienen, daß es dem System zugutekommt. Das jeweilige ranghöhere System wiederum muß versuchen, die dem Eigennutz dienenden Eigenschaften der Konstituenten mit den selbst zu vertretenden Interessen in Einklang zu bringen. Das wiederum kann durch feed-backs an die Konstituenten erreicht werden. (Aberrationen in den megamultiplen Strukturen physiologischer Abhängigkeiten, ihre Risiken, Chancen und Pathologie, bilden ein eigenständiges Thema, das hier aber nur als grundsätzlich in die Theorie einbedacht ist.) 
Produktivitaet
Die Produktivität eines Systems (einer Konstituenten) kennzeichnet, was im Ressourcenverbrauch DW an Werten, die der eigenen Existenz- und Entwicklungsfaehigkeit dienen, gewonnen wird. 
Qualitaet (eine Messdimension)
Grundsatz: "Qualität" ist die Dimension des durch Wechselwirkung eines Systems auf Funktion und Adaptivität optimierte Zusammenwirken aller Systemkonstituenten. (Die (systemrelativ) subjektive Geltung von Qualität sowie spontane und/oder temporäre Systembildungen sind dieser Definition immanent.)
Alle
DW muß als Ressourcenverbrauch gewertet werden. Während DW physikalisch definierbar ist, ist "Qualität" ein subjektives Mass, um die für ein System relative Nützlichkeit des DW-Verbrauchs zu bestimmen.
Während der Ressourcenverbrauch (DW) alle am Wechselwirken beteiligten Konstituenten gemeinsam betrifft, entscheidet sich der Qualitätsgrad und dessen Wirkung individuell an jeder einzelnen Konstituenten, d.h. "zu deren Gunsten" oder "Ungunsten". 
Wechselwirkung
Die Ursachen von Wechselwirkungen sind physikalisch und informational definiert. Darin sind im Kreis lebender Individuen endokrine und neuronale Wechselwirkungen mit enthalten. Sie können sich psychisch und geistig je mit entsprechenden Auswirkungen zeigen. Wechselwirkungen bestehen aber auch zwischen Familien, Erwerbsgemeinschaften, Nationen, Galaxien und Sternen. Zwischen Menschen nennen wir u.a. auch "geistige Wechselwirkungen". Auch hierin sind physikalisch definierte Relationen und Beziehungscharakteristiken z.B. in neuronalen Prozessen wirksam.
 
Wechselwirkungs-Linien
In universaler Sicht existiert jedes System in einem mehrdimensionalen Netz von potentieller Information. Die Fäden dieses Netzes wirken als Wechselwirkungs-Offerten, d.h. als potentielle Information, und bilden so ein Multiplex informationaler Optionen für Wechselwirkungen. 
Wechselwirkungs-Widerstand
Raumzeitliche Bedingungen zwischen Systemen und potentieller Information sind als Wechselwirkungs-Widerstand zu klassifizieren (z.B.Gravitation oder Lichtgeschwindigkeit in DW). 

 

Ergänzende Darstellung 

 
Kommunikation und Form
Die Meßdimension DW  bildet also die Ressource, mit welcher ökonomisch zu "rechnen" ist. Wir sind permanent von DW  umgeben, sie findet auch in uns selbst statt. DW  ist die integrierte Kraft, welche Systeme erzeugt, benützt und liquidiert. In diesem Sinne ist z.B. der Mensch gefordert, im Interesse "seines Systems" und seiner Institutionen  DW in gewisser Weise "zu beobachten" und -- wo nötig -- zu steuern. Genau hier tritt das (immer systemrelative) qualitative Moment in Erscheinung.
Sprechen wir indessen von "Kommunikation", so meinen wir immer eine qualitativ dotierte DW.  
 
Nun ist noch mal spezifisch die Erscheinungsweise von potentieller Information zu untersuchen: Z.B. wird industriell eine Menge qualitativ dotierter DW   zu einem Produkt, welches man als Gegenstand ansehen und / oder benützen kann. DW  wurde also eingesetzt, um Rohmaterialien dahin zu bringen, daß sie diesen Gegenstand ergeben. Dieser ist sodann Verkoerperung von sozusagen "geleisteter" (besser "qualitativ dotiert gesteuerter") DW, wobei aber W nun (rein gegenstandsbezogen) keine Funktion hat. Somit ist das Produkt = "Koerper", und seines D-gehalts wegen als Meßdimension mit DK  (Delta-Kappa) zu bezeichnen.
Folglich ist qualitativ dotierte DW  = Kommunikation  und ferner qualitativ dotierter DK  = Form.      
 
Philosophisch gesehen ist alles, was zwischen Energie und Leben geschieht, durch qualitative Wirkungen bestimmt, seien sie subjektiv positiv oder eher negativ beurteilt. Noch mal anders formuliert: Wechselwirkung ist Ressourcenverbrauch, während alles, was daraus hervorgeht, nur subjektiv qualitativ beurteilt werden kann.
 
 
 
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